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  1. Vom 17. bis zum 21. April 2024 findet im Kindererholungszentrum (KiEZ) in Arendsee (Altmark) die Talentsichtung 2024 statt. Der Lehrgang zur Talentförderung ist ein Projekt der Landesverbände in Zusammenarbeit mit dem DSB. Kaderspieler des DSB und der Landesverbände der Jahrgänge 2011 bis 2016 können daran teilnehmen. Die Spielerinnen und Spieler sollten bereits an Deutschen Jugendmeisterschaften teilgenommen und/oder Erfahrungen auf überregionalen Turnieren gesammelt haben.

    Als Trainer sind u.a. Bundesnachwuchstrainer IM Bernd Vökler, FM Wolfgang Pajeken, FM Hendrik Möller, Fabian Wilde und Dennis Webner vorgesehen.

    Teilnahmemeldungen müssen bis zum 1. April 2024 eingereicht werden. Näheres entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

  2. Das Maritim-Hotel in Magdeburg war schon mehrfach Veranstaltungsort für Schachturniere, darunter auch dreimal der Schachgipfel (2020, 2021 und 2022). Zum fünften Mal findet jetzt ein Turnier der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) im größten Hotel der Domstadt an der Elbe statt. Mit nach eigenen Angaben einer Veranstaltungskapazität für bis zu 2.800 Personen in 18 Räumen, bietet das Maritim beste Voraussetzungen für große Schachevents. Vor fast genau einem Jahr fand in Magdeburg ein DSAM-Turnier mit 545 Teilnehmern statt. Es war kein Rekordturnier, aber immerhin eines mit mehr als 500 Spielern. Vom 1. bis 3. März beim fünften Qualifikationsturnier dieser Saison könnte der Rekord auch wieder einmal an die Elbe gehen: Für Magdeburg gibt es Stand heute 728 Anmeldungen! Diese Zahl wird traditionell zum Turnierstart immer noch sinken. Aber das Orgateam um Sandra Schmidt und Gregor Johann bereitet sich trotzdem darauf vor, den gerade in Potsdam aufgestellten Rekord mit 668 Teilnehmern erneut zu überbieten.

  3. Erstmals trug der Thüringer Schachbund eine Seniorenmeisterschaft in den Altersklassen 50+ und 65+ aus. Genutzt wurden dazu die Synergien mit dem gleichzeitigen Mitropacup in Apolda.

  4. Fast 72 Prozent aller deutschen Schachspieler mit einer FIDE-Elo (30.950 Spieler am 1. Februar) dürfen sich am 1. März 2024 über eine Erhöhung ihrer internationalen Wertungszahl freuen. Das betrifft alle Spieler mit einer FIDE-Elo kleiner 2000. Zum einen werden alle Zahlen um 40% angehoben (40% von 2000 minus alte Elo-Zahl) und zum anderen wird die Mindestelo auf 1400 festgelegt. Die FIDE-Qualifikationskommission hat im Dezember 2023 zudem empfohlen, das diese Änderung auch für Blitz- und Schnellschach-Elo angewandt wird.

    Im nachfolgenden Beitrag geht Berthold Plischke von der DSB-Wertungskommission genauer auf die Änderungen ein.

  5. Die FIDE Schiedsrichterkommission hat das Ziel, dass es gut vorbereitete und ausgebildete Schiedsrichter gibt. Nur, wer sich auf Turniere vorbereitet und die aktuellen FIDE-Regularien gut kennt, kann als Schiedsrichter auf dem höchsten Level arbeiten. Die FIDE Schiedsrichterkommission möchte die Schiedsrichter unterstützen und die IA Seminare nicht um ein weiteres Jahr verschieben.

  6. Das hat es bisher noch nie gegeben. Seit 2002 gibt es einen Frauenwettbewerb im Mitropacup und Deutschland gewann ihn 2012, 2016 und 2018. Doch bei diesen drei Turnieren nie gemeinsam mit den Männern. Die wurden 2016 Zweiter und 2018 Dritter. Nun schreiben wir das Jahr 2024 und Apolda hat nun endlich auch diese Lücke gefüllt. Sowohl die Frauen als auch die Männer gewannen den begehrten Pokal. Herzlichen Glückwunsch!

  7. Bereits über 100.000 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Spiel, Spaß und Begeisterung pur! Das Linden-Center ist zum siebten Male Ausrichter der beliebten Kinderschachinitiative. Bezirksbürgermeister Martin Schäfer hat die Schirmherrschaft übernommen und wird zusammen mit Centermanager Stephan Raml, dem Präsidenten des Berliner Schachverbandes, Paul Meyer-Dunker, sowie den Kindern der Randow-Grundschule aus Berlin-Hohenschönhausen den Eröffnungszug am Montag, den 26. Februar 2024 um 10.00 Uhr ausführen.

  8. Glückwunsch an Bundestrainer Jan Gustafsson und seine Mannschaft: Die deutschen Männer stehen nach dem 3:1 gegen Slowenien vorzeitig als Mitropa-Cup-Sieger fest. Zwar können die zwei Zähler zurückliegenden Schweizer in der Schlussrunde theoretisch noch nach Mannschaftspunkten aufschließen, doch nicht mehr nach den als zweite Wertung herangezogenen Brettpunkten (derzeit 23:18,5 für Deutschland).

    Ebenfalls zwei Punkte vorn liegen die deutschen Frauen nach dem hart erkämpften 2,5:1,5 gegen die Sloweninnen. Weil die Schweiz gegen Ungarn verlor und zurückfiel, kann nur noch Frankreich Ambitionen anmelden. Ein 2:2 würde den Deutschen zum Titel genügen. Die abschließende neunte Runde wird am Freitag ab 10 Uhr gespielt.

  9. Christian Syré hat einen sehr ausführlichen Bericht über die kürzlich beendete Berliner Senioren-Meisterschaft dieses Jahres geschrieben:

    Link

  10. Rekordverdächtiger Start: Eine Viertelstunde nach Eröffnung von Runde sechs war schon der Hauptschiedsrichter gefragt. Klaus Deventer eilte zum Spitzenbrett des Matches zwischen Österreich und der Schweiz. Die Eidgenossin Lena Georgescu bekundete, mit dem Läuferzug nach g4 eine dreimalige Stellungswiederholung herbeizuführen. Alles war korrekt, das Remis damit bereits im 14. Zug besiegelt.

    Recht schnell voran ging es bei den deutschen Mannschaften erst drei Stunden später, als sowohl Frauen wie auch Männer binnen weniger Minuten die Weichen zu ihren jeweiligen 3:1-Siegen stellten.

  11. Das war ein kleiner Sturm auf die Bastille, den die deutschen Mannschaften in der sechsten Runde mit ihrem Doppelsieg über Frankreich auf den Schachbrettern inszenierten. Dem 3,5:0,5-Triumph der Frauen ließen die Männer ein 3:1 folgen – hier war es Rasmus Svane, der gegen halb neun als Letzter das Licht der Tricolore ausknipste. Nach einem wilden Kampf hätte ihm ein Remis zum Mannschaftssieg genügt, doch weil sein Gegner sich die letzte Ungenauigkeit leistete, führte Rasmus das Endspiel sicher zum vollen Punkt.

  12. Ausgerechnet gegen die in beiden Turnieren im Tabellenkeller rangierenden Kroaten brauchten die Deutschen in Runde fünf Caissas Hilfe, um ihre Erfolgsserie fortzuschreiben. Jeweils ein glückliches 2,5:1,5 stand am Ende bei Frauen und Männern zu Buche, obwohl doch die Papierform eher einen etwas ruhigeren Nachmittag versprochen hatte. Immerhin: Beide deutsche Teams hatten sich den Erfolg mit Geduld erkämpft.

  13. Vier von neun Runden sind beim Mitropacup in Apolda gespielt. In beiden Wettbewerben liegt Deutschland vorn, wobei unsere favorisierten Frauen nach den Unentschieden gegen die Schweiz und die Slowakei bei der Konkurrenz Hoffnung schüren. Die Schweiz und Frankreich haben wie Deutschland 6:2 Mannschaftspunkte.

    Einen halben Brettpunkt und zwei ganze Mannschaftspunkte mehr als unsere Frauen haben die deutschen Männer im offenen Turnier. Damit haben sie sich schon einen kleinen Vorsprung aufgebaut. Tschechien folgt mit einem Mannschafts- und zwei Brettpunkten Abstand.
    Erfreulich in Runde drei, das von der Schweiz gleich zwei Spieler in unserem Stream auf SchachdeutschlandTV zu Gast waren. So kam der Schweizer Spieler Noah Fecker trotz seiner Niederlage gegen Dmitrij Kollars in unsere Übertragung. Und mit Sebastian Bogner konnte auch ein in Deutschland geborener Schweizer begrüßt werden. Bogner spielte 2008 bei der Schacholympiade in Dresden für die deutsche Jugend-Olympiamannschaft!

  14. Die beiden deutschen Mannschaften konnten gestern in der zweiten Runde des Mitropacups klare Siege einfahren. Gegner war unser südliches Nachbarland Österreich. Die Männer gewannen 3:1, die Frauen 3½:½. Herzlichen Glückwunsch!
    Brett eins der Männer war dabei so schnell mit einer Punkteteilung beendet, das Matthias Blübaum schon kurz nach Übertragungsbeginn Gast bei SchachdeutschlandTV war. Später kam auch noch Frederik Svane in den Stream, nachdem er seinen zweiten Punkt im Turnier gemacht hatte und bei 100% steht. Bundestrainer Jan Gustafsson läßt ihn heute pausieren, doch eine Aufgabe hat er trotzdem bekommen: Er wird heute unsere Kommentatorin Katharina Reinecke unterstützen, da Willi Skibbe nicht mit dabei ist.

  15. Das thüringische Apolda ist seit gestern Gastgeber des Mitropacups 2024. In zwei Turnieren, einem offenen und einem Frauenwettbewerb, spielen jeweils zehn Ländermannschaften um den Siegerpokal und Medaillen. Deutschland ist in beiden Turnieren Favorit.

    Um 14.45 Uhr, eine viertel Stunde vor Beginn der ersten Runde, versammelten sich Organisatoren und Ehrengäste auf der Bühne. GM Jan Gustafsson stellte sich als Moderator und Übersetzer zur Verfügung und stellte die Anwesenden vor, wozu u.a. die frühere Ministerpräsidentin von Thüringen, Christine Lieberknecht (CDU), der Bürgermeister von Apolda, Rüdiger Eisenbrand (parteilos), der Abgeordnete des Thüringer Landtages, Thomas Gottweiss (CDU) und Torsten Hennig von unserem Sponsor Umweltgerechte Kraftanlagen (UKA) zählten.

  16. Die Niederländische Schachföderation organisiert vom 15. bis 17. März 2024 einen Lehrgang für FIDE-Schiedsrichter in Schinnen (Süd-Limburg, in der Nähe zur deutschen und belgischen Grenze). Das Seminar findet im Schloss Terborgh statt.