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  1. Bald ist es endlich soweit: Die Deutsche Schach-Amateurmeisterschaft kehrt zurück mit den Qualifikationsturnieren vier und fünf in Magdeburg vom 25. bis 27. Januar und Hamburg vom 8. bis 10. Februar. Wieder können sich die besten sieben Spieler jeder Wertungsgruppe für das Finale, welches ebenfalls in Magdeburg im Rahmen des Meisterschaftsgipfels Ende Mai stattfindet, qualifizieren.

  2. In der Nacht zum 18. Januar 2019 ziehen wir auf anderen Server um. Ab etwa 2 Uhr werden unsere Webangebote, insbesondere schachbund.de und deutsche-schachjugend.de für mehrere Stunden nicht erreichbar sein. Im Zuge dessen wird sich auch die IP-Adresse unseres Servers ändern:

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    IPv6 = 2a00:1158:1000:408::4f/120

    Frank Hoppe

  3. Vom 1. bis 3. März 2019 steht die Bundeshauptstadt Berlin wieder im Mittelpunkt der Schachwelt. Die Bundesliga, die wohl stärkste Schachliga der Welt, trägt drei ihrer insgesamt 15 Runden in der Millionenmetropole aus. Dabei wird es auch zum Gipfeltreffen zwischen Serienmeister OSG Baden-Baden und dem SV Hockenheim kommen. Beide Mannschaften werden zahlreiche Weltklassespieler mit nach Berlin bringen.

    Parallel zur Bundesliga ist in diesem Jahr auch die Frauenbundesliga wieder dabei. Hier finden die letzten drei Runden statt und am Ende wird ein neuer Deutscher Meister gekürt. Titelverteidiger ist die OSG Baden-Baden, die sowohl in der männerdominierten Bundesliga als auch in der Frauenbundesliga die chinesische Exweltmeisterin Yifan Hou gemeldet hat!

  4. Der Deutsche Schachbund führt 2019 gemeinsam mit der Deutschen Schachjugend eine spezielle Trainingsmaßnahme zentral für Spielerinnen und Spieler unter dem Alter von acht Jahren. Alle Eltern, Kindertrainer und Vereinsjugendfunktionäre sind aufgerufen, dem Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler, Vorschläge zu machen. Die interessantesten zehn Spieler und Spielerinnen werden dann eingeladen. Es geht im Lehrgang um kindgerechtes Training, Fragen zur Perspektive in Richtung Meisterschaften und um ganz viel Spaß am Schach!

  5. Nach der erfolgreichen Durchführung der Deutschen Familienmeisterschaft 2018 hat sich aus Berlin auch für 2019 wieder die TSG Oberschöneweide als Ausrichterverein beworben. Sie alle sind herzlich aufgefordert, sich den Termin Sonntag 17. März 2019 vorzumerken. Die Ausschreibung steht als PDF-Datei zum Download zur Verfügung.

  6. Die am 5. Januar alljährlich in Kassel tagende Schiedsrichterkommission ließ sich von den Erfahrungen berichten, die mit den erstmals in diesem Spieljahr in der 1. Schachbundesliga von den Schiedsrichtern eingesetzten Handscannern gemacht wurden. Die Bundesligen gehören mit ihren zahlreichen FIDE-Titelträgern zu den „Level B“-Turnieren, für die nach den „Anti Cheating“-Regularien der FIDE gehobene Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Dazu gehört u.a. der Einsatz von Handscannern, der verhindern soll, dass elektronische Geräte nicht in das Turnierareal gebracht werden. Die von den Untersuchungsmaßnahmen betroffenen Spieler nahmen es – so hörte man – gelassen hin. Demnächst werden auch Schiedsrichter der 2. Schachbundesliga die Geräte zugesandt bekommen, um sie in den nächsten Runden einzusetzen.

  7. Lange konnte sich der ukrainische Großmeister Anton Korobow über Elo 2700 halten. Mittlerweile freundet er sich wieder mit den 2600er Gefilden an. Ob es mit dem Sprung über 2700 erneut klappt, wird sich nach dem Turnier zeigen. Gestern hat der 33-Jährige erst einmal Boden verloren, denn Elisabeth Pähtz nahm ihm souverän einen halben Punkt ab. Nach 26 Zügen hatte die deutsche Ausnahmespielerin noch immer einen kleinen positionellen Vorteil, der sich nach 27. Ta1 allerdings verflüchtigte.

    Weniger erfolgreich war unser Talent Vincent Keymer. Der 14-Jährige war ohne Chance mit Schwarz gegen Andrej Jesipenko. Der schmächtige 16-jährige Russe sorgte zuletzt für Aufsehen bei der Juniorenweltmeisterschaft, als er sich bis an Brett 1 vom schon feststehenden Weltmeister Parham Maghsoodloo vorspielte und diesem dessen einzige Niederlage beibrachte!

  8. Am 12. Januar 2019 erhielt die Frauenbundesliga ein Logo. Ein weiterer Schritt der Präsentation in der Öffentlichkeit. An allen drei Spielorten an diesem Wochenende wurde das Logo eingeführt und ein gerahmtes Exemplar den Mannschaftsleitern übergeben.

    Die Frauenbundesliga ist eine der stärksten Frauenligen der Welt. Zählt man nur die Länder mit einem klassischen Ligabetrieb über eine Saison, ist sie sicherlich die stärkste.

  9. Anfang November fanden in Hannover und in Knüllwald zwei Trainingslehrgänge der A- und B-Kader des Deutschen Blinden- und Sehbehinderten-Schachbundes (DBSB) statt. Auch zwei Neulinge, die 2018 nicht zum Kader gehörten, bekamen dazu eine Einladung vom Bundestrainer Wilfried Bode. Marcus Hausmann, der neue kommissarische Spielleiter des DBSB und Gerhard Dyballa, der neue kommissarische Pressewart des DBSB nahmen gern die Einladung an und fuhren zur Trainingsmaßnahme nach Knüllwald in Nordhessen.

  10. Die Tradition des Tata-Steel-Schachturniers in der niederländischen Ortschaft Wijk aan Zee reicht bis 1939 zurück. 1968 übernahm der niederländische Stahl- und Aluminiumhersteller Koninklijke Hoogovens als Geld- und Namensgeber das Turnier und baute die bereits zu den bestbesetzten Schachturnieren der Welt gehörende Veranstaltung weiter aus. Nach einigen Fusionen heißt der Konzern inzwischen Tata Steel.

    Rund zwei Wochen ist die 2000-Seelengemeinde in der Nähe von Amsterdam jetzt der Schachnabel der Welt. Mit den über 2000 Schachspielern wird die Einwohnerzahl für diese Zeit quasi verdoppelt. Ein Hauch von Wacken weht durch den Küstenort an der Nordsee.

    Für die deutschen Schachfans von besonderem Interesse ist neben dem Masters mit Weltmeister Magnus Carlsen natürlich das untergeordnete Challengers-Turnier. Hier sind Elisabeth Pähtz und Vincent Keymer mit dabei, die beide in unterschiedlichen Jahrzehnten Schachmedienstars in Deutschland wurden. Und gestern trafen sie gleich in Runde eins aufeinander!

  11. Bereits über 32.400 Kinder kamen, um die „Faszination Schach“ von Großmeister Sebastian Siebrecht als Erlebnisschachprogramm zu rocken. Lüdenscheids Bürgermeister Dieter Dzewas hat die Schirmherrschaft übernommen und wird zusammen mit dem Ersten Beigeordneten und Stadtkämmerer der Stadt, Dr. Karl Heinz Blasweiler, Centermanager Daniel Dalsasso, sowie der ersten Kindergruppe der Kita Petrus und Paulus den Eröffnungszug am Montag, den 14. Januar 2019 um 10 Uhr ausführen.

  12. In der zweiten Hälfte der 1970er Jahre gehörte er zu den besten Schachspielern der Welt: 1977 lag er mit Lew Polugajewski und Exweltmeister Michail Tal auf Platz 6 der Weltrangliste. Nach seiner Übersiedlung 1985 in die Bundesrepublik Deutschland kam er 1988 erstmals in der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz und erzielte bei der Schacholympiade in Saloniki am ersten Brett ein hervorragendes Ergebnis von 8 aus 12. Heute wird Vlastimil Hort 75 Jahre alt und wir gratulieren ihm dazu auf das Herzlichste!

  13. Morgen startet in Wijk aan Zee in den Niederlanden das 81. Tata Steel Chess Tournament. Neben dem hochrangig besetzten Masters-Turnier mit unter anderem Weltmeister Magnus Carlsen, Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik treten beim Challenger Turnier auch zwei deutsche Teilnehmer an. Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler stimmt auf das Turnier ein:

  14. Schulschach in Deutschland boomt – rund 60.000 Kinder spielen mittlerweile regelmäßig Schach in der Schule. In Bremen ist letztes Jahr das Pilotprojekt "Schach macht schlau" gestartet. 1500 Schüler in über 70 Klassen erlernen in den ersten vier Jahrgangsstufen das Schachspiel gemeinsam mit den Lehrern in mindestens einer Schachstunde pro Woche. Projektleiter ist Ex-Fußballnationalspieler und aktueller Aufsichtsratsvorsitzender von Werder Bremen, Marco Bode. Er engagiert sich seit Jahren beim Verein „Das erste Buch“ für die Etablierung von Schach an Schulen. Dem Weser Kurier hat er im Interview erzählt, wie er zum Schach kam und wie ihm Schach in der Schule, beim Fußball und im Leben geholfen hat.

  15. Am Wochenende 12.01.2019 - 13.01.2019 finden die 5. und 6. Runde der Frauenbundesliga statt und die beiden Abschlussrunden in der 2. Frauenbundesliga.

    Dabei kommt es in Baden-Baden zum Spitzenkampf zwischen Baden-Baden und Hamburg, die beide die Tabelle mit 7 MP anführen. Die Partien aus Baden-Baden werden live über das Portal chess24 übertragen.

    Einen Vorbericht zur gesamten Frauenbundesligarunde kann man hier lesen.

    Hier geht es zur Ergebnisseite.

    In den drei 2. Frauenbundesligen geht es an diesem Wochenende um die Staffelsiege und dem damit verbundenen Aufstiegsrecht.

    In der 2. FBL W führt Kiel mit 4 MP Vorsprung die Tabelle an und dürfte wohl das Rennen machen.

    In der 2. FBL O muss der Tabellenführer Zeulenroda (10 MP) zu Hause noch bei den beiden Verfolgern SV Allianz Leipzig (9 MP) und Löberitz (7 MP) antreten.

    In der 2. FBL S kommt es in der Schlussrunde auch zum Aufeinandertreffen zwischen dem Tabellenersten Erfurt und dem Tabellenzweiten Zähringen.

    Link zur 2. FBL

  16. Die DSAM in Potsdam war mit 483 Teilnehmern eins der erfolgreichsten Turniere der DSAM-Geschichte. Wer nicht dabei sein konnte, findet hier alle Bilder, Videos und Artikel zum Turnier.

  17. 2019 tourt der Essener Großmeister Sebastian Siebrecht durch die größten deutschen Einkaufszentren, um den Schachsport publikumswirksam zu präsentieren und viele für den Denksport zu begeistern. Mit der Veranstaltung „Faszination Schach“ werden die Einkaufszentren in einen lebendigen Schachunterricht verwandelt. Täglich wird von 10 bis 20 Uhr ein reichhaltiges Programm angeboten. Im Mittelpunkt des Events stehen Kinder und Jugendliche.

  18. Die Bundesspielkommission hat am vergangenen Samstag, dem 5. Januar 2019, auf ihrer jährlichen Tagung die Termine der Deutschen Schach-Pokalmeisterschaft für Mannschaften 2019/2020 festgelegt: Samstag/Sonntag 11./12. Januar 2020 für die Vorrunde, Samstag/Sonntag 7./8. März 2020 für die Zwischenrunde und Sa./So. 9./10. Mai 2020 für Halbfinale und Finale. Nachdem es im vergangenen Jahr zu Diskussionen zwischen Pokalspielleiter Thomas Wiedmann und einigen Vereinen gekommen ist, wurde erstmals die Zusammensetzung der Gruppen der Zwischenrunde in der Sitzung der Bundesspielkommission vor aller Augen und unter zusätzlicher Aufsicht des DSB-Vizepräsidenten Klaus Deventer ausgelost. Das Ergebnis wird Thomas Wiedmann den Beteiligten bekanntgeben.

    Ralph Alt
    Bundesturnierdirektor