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  1. Die Deutsche Schach-Online-Liga (DSOL) startet am 31. Januar in die dritte Saison, noch bis zum 20. Januar können Mannschaften gemeldet werden. Wie im letzten Jahr wird Sebastian Siebrecht in unserer DSOL-Liveshow an einem Abend pro Spieltag ausgewählte Partien live kommentieren und teilnehmende Vereine im Gespräch mit deren Vertretern vorstellen. Der beliebte Großmeister erhielt den Deutschen Schachpreis 2020 für seine Tour "Faszination Schach", bei der er sonst Kindern mit Freude das Schachspiel näher bringt. Die erste Sendung wird am Freitag, dem 4. Februar, um 19:00 Uhr bei SchachdeutschlandTV auf Twitch starten.

  2. Schachfreunde in den NATO-Mitgliedsstaaten können sich schon bald wieder auf ein besonderes schachsportliches Ereignis freuen. Soweit es die Gegebenheiten aufgrund der Corona-Pandemie zulassen, wird in der Zeit vom 27. Juni bis 1. Juli 2022 zum 32. Mal die NATO-Schachmeisterschaft ausgetragen. Veranstalter des NATO-weiten Turniers ist Estland.

  3. Fast 200 Mannschaften haben sich bereits für die neue Saison der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) angemeldet, die am 31. Januar startet. Da wir noch einige Meldungen erwarten, haben wir uns entschieden, den Meldeschluss bis zum 20. Januar um 23:59 Uhr zu verlängern, sodass den Mannschaftsleitern zwei Tage mehr Zeit zum Koordinieren der Aufstellungen bleiben. Fragen zur Mannschaftsmeldung beantworten wir gern per E-Mail unter .

  4. Die Sitzungen der Bundesspielkommission und der Schiedsrichterkommission sind die Themen der ersten Ausgabe 2022 der Spielleiter-Informationen.

  5. Anlässlich der bald beginnenden Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) haben wir mit Jürgen Kohlstädt, Mitglied des Anti-Cheating-Teams der DSOL, ein Gespräch zu diesem Thema geführt.

  6. Mit zwei neuen elektronischen Medien wendet sich die Schwalbe speziell, aber nicht nur, an junge Problemschach-Interessenten:

    Im YouTube-Kanal Mustermatt stellt Johannes Quack jeweils freitags Schachprobleme vor. In den fünf bis zehn Minuten langen Videos geht es um Themen, Autoren und Geschichte des Problemschachs, und natürlich auch um die Frage: Wie löst man Schachprobleme? Die bisher erschienenen Folgen kann man auch über die Homepage der Schwalbe finden.
  7. Die Kommission Leistungssport ist für die Aufstellung der Kader des DSB verantwortlich. Im Dezember 2021 wurden die Kader für das Jahr 2022 aufgestellt. Dabei wurde der langjährige Nationalspieler Großmeister Liviu Dieter Nisipeanu durch Mehrheitsentscheidung vom A- in den B-Kader zurückgestuft, um den A-Kader zu verjüngen. Diese Entscheidung war im Hinblick auf Dieters sportliche Leistungen umstritten, und hat im Nachgang zu einem Meinungsaustausch geführt. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass nach den übergeordneten Kriterien des DOSB bei der Kader-Nominierung in erster Linie die sportliche Leistungsfähigkeit anzusetzen ist.

  8. In Novi Sad, der zweitgrößten Stadt Serbiens, fanden vom 26. bis zum 31. Dezember 2021 die Europameisterschaften der Jugend im Blitz- und Schnellschach statt. 412 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 29 Ländern kämpften in 12 Altersklassen um die Titel. Deutschland wurde von 10 Kindern und Jugendlichen vertreten: Christian Glöckler und Efecan Atar in der U10, Semi Akif Atar in der U14, Dominik Laux in der U16, Melanie Müdder und Eva Rudolph in der U18w sowie Laurin Perkampus, Nils Richter sowie Luca und Alexander Suvorov in der U18.

    Den größten Erfolg verbuchte dabei Dominik Laux in der Blitzschach-Europameisterschaft U16 mit einer Goldmedaille!

  9. Ende 2021 wurde auf der Spielemesse in Stuttgart Walter Pungartnik für sein schachliches Lebenswerk geehrt. Der Vizepräsident des Schachverbandes Württemberg, Yves Mutschelknaus, überreichte im Namen des Deutschen Schachbundes Walter die „Ehrung des Lebenswerkes“. Diese wurde auf Antrag des Schachverbandes Württemberg auf dem Bundeskongress des DSB im Oktober 2021 in Magdeburg einstimmig beschlossen. Der lesenswerte Ehrungsantrag steht am Ende zum Download bereit.

  10. In der polnischen Hauptstadt Warschau fanden nach Weihnachten die Weltmeisterschaften im Blitz- und Schnellschach statt. Spieler aus 49 (Schnellschach) bzw. 50 Nationen (Blitzschach) waren in unser Nachbarland gereist, darunter auch acht (Schnellschach) bzw. zehn (Blitzschach) Deutsche. Am erfolgreichsten schnitt von ihnen Elisabeth Pähtz ab, die in den Frauenturnieren Platz 8 (Schnellschach) und Platz 12 (Blitzschach) erreichte. Rasmus Svane war im Blitzschach der Männer bester Deutscher mit Platz 29, im Schnellschach erreichte Matthias Blübaum Platz 34.

    Auf unseren Unterseiten haben wir die Ergebnisse sowie die Partien und Fotos mit den deutschen Spielern zusammengefaßt.

    Blitzschach-WM | Schnellschach-WM

  11. Am 27. Dezember 2021 fand das erste Mannschaftsblitzturnier des DSB auf dem Onlineportal LiChess statt. Dank der Unterstützung durch den Schachklub Kelheim, der vor einigen Monaten eine LiChess-Erweiterung programmiert und veröffentlicht hatte, können nun auch Mannschaftsturniere mit Klarnamen auf LiChess gespielt werden.

    Für das DSB-Turnier kurz nach Weihnachten hatten sich 35 Mannschaften aus 28 Vereinen registriert. Diese wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei die Grenze bei 1600 DWZ lag. Nach neun Runden Schweizer System setzte sich in der A-Gruppe der an eins gesetzte Erzgebirgische Schachverein (ESV) Nickelhütte Aue durch. In der B-Gruppe mit acht Mannschaften siegte die zweite Mannschaft des Schachklub Sontheim/Brenz. Gespielt wurde mit einer Bedenkzeit 3+2.

  12. Diese Nachricht ist ein Schock für uns und dem gesamten Deutschen Blinden- und Sehebinderten-Schachbund (DBSB): Kurz nach seinem 55. Geburtstag hat uns Marcus Hausmann am 27. Dezember 2021 für immer verlassen. Aufgrund seiner Mukoviszidose-Erkrankung wurde ihm eine Lebenserwartung von acht Jahren prognostiziert. Aber er konnte der Statistik ein Schnippchen schlagen und auf ein ereignisreiches Leben zurückblicken.

  13. Der Internationale Meister Klaus Klundt vollendet heute sein 80. Lebensjahr. Bereits im Jahr 1988 wurde ihm von der FIDE der Titel des Internationalen Meisters verliehen. Lange bevor er es im Seniorenschach zu zahlreichen persönlichen Erfolgen und Einsätzen in der Senioren-Nationalmannschaft brachte, hatte er auch schon Einsätze in der A- Nationalmannschaft. An einen wird er sich sicher besonders erinnern: 1970 spielte er für die Nationalmannschaft bei der Schacholympiade in Siegen, als es auch zu dem legendären Aufeinandertreffen von Boris Spasski gegen Bobby Fischer kam. (Spasski gewann diese Partie).

    In den Jahren 2004 und 2005 wurde er Deutscher Seniorenmeister und 2004 auch Vizeweltmeister der Senioren. Zuletzt gewann er mehrfach die offenen Seniorenmeisterschaften von Schleswig-Holstein in Büsum.