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  1. Bei den Europäischen Online-Jugendmeisterschaften haben vier deutsche Spieler einen hervorragenden Score von 5 aus 6. Michelle Trunz in der U12 und die drei U16-Spieler Frederik Svane, Ruben Gideon Köllner und Antonia Ziegenfuß. Bis auf Svane spielen alle in Apolda, wo insgesamt 18 der 24 deutschen Spieler gemeinsam in einem Raum an ihren Computern sitzen.

    Antonia Ziegenfuß, die in Runde eins unglücklich Material einstellte und verlor, hat sich glanzvoll in die Spitze zurückgekämpft. Sie gewann nach der Startniederlage alle Partien!

  2. In diesem Jahr waren Salzburg und der Österreichische Schachbund Gastgeber des diesjährigen Mädchen- und Frauenschachkongress. Das Team um Harald Schneider-Zinner begrüßte Teilnehmerinnen aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Slowakei. Der Kontakt kam beim letzten Kongress zustande, beim Mädchen- und Frauchschachkongress in Weimar war die österreichische Nationalspielerin Jasmin Schloffer zu Gast und sie war so begeistert, dass die Österreicher den Kongress anlässlich ihres 100 jährigen Jubiläums durchführen wollten.

    Für die meisten deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer war es eine sehr lange Anreise.

    Neben Vertreterinnen der DSJ und des Frauenreferats des DSB nahmen auch einige Frauenreferentinnen und Referenten der Bundesländer teil und sogar eine Spielerin, die gerade erst mit Schach angefangen hat. Schön, dass es so viel Interesse gibt.

    Aus Österreich kamen natürlich auch sehr viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer u.a. einige Nationalspielerinnen, aber auch Organisatorinnen von Frau Schach oder Mentaltrainer.

    Auf der DSJ Seite gibt es einen schönen und lesenswerten Bericht zum diesjährigen Mädchen- und Frauenschachkongress. Dort habe ich auch die folgenden Links zu ihren lesenswerten Vorträgen entnommen, die ich nur jedem Mädchen- und Frauenschachinteressierten empfehlen kann, Kristin und Stefanie haben mit viel Leidenschaft berichtet, was sie und die DSJ für tolle Projekte durchgeführt haben. Anbei die Links:

    Beim österreichischen Schachbund gibt es auf der Hauptseite auch einen Abschlussbericht vom Kongress.

    Anbei noch ein paar persönliche Anmerkungen:

    Das Seminarhotel bestach durch eine schöne Dachterasse auf dem am Freitag Abend die Begrüßung stattfand. Die einzelnen Seminarräume waren auch über die Terasse erreichbar. Für den sehr vollen Zeitplan mit vielen Workshops und Vorträgen standen und sehr geeignete Räume zur Verfügung.

    Es war sehr interessant, auch Berichte von den Österreicherinnen beizuwohnen.

    2016 gewann der Wiener Schachverein 1. SK Ottakring die Wahl zum Sportverein des Jahres:

    Ebenfalls beim 1. SK Ottakring findet einmal im Monat ein Genussabend statt, bei dem „Frau Schach“ zu einem gemütlichen Abend mit gutem Essen und Getränken und entspannten Schachpartien einlädt.

    Ebenfalls in Wien beheimatet ist Frau Schach, deren Herzstück ein alle zwei Wochen stattfindender Frauenschachabend in entspannt freundschaftlicher Atmosphäre im Cafe Schopenhauer ist.

    Link zu Frau Schach

    Auch in Österreich gibt es eine Frauenbundesliga und eine zweite Frauenbundesliga. Im Unterschied zu Deutschland wird aber nur an 4 (Bundesliga) bzw. 3 (2. Bundesliga) Brettern gespielt.

    Toll fand ich, dass es neben reinen Vorträgen auch Workshops gab, bei denen die Teilnehmer mit eingebunden wurden und es sehr konstruktiv zuging.

    Am Samstag abend kamen wir dann auch noch in den Genuss eines sehr schönen Schachrundgangs, bei dem wir viel über Mozart erfahren und sein Wohn- und Geburtshaus gesehen haben. Auch dass es nur in Salzburg die Original Mozartkugeln zu kaufen gibt (in blau), zum Glück waren die Geschäfte, wo man sie kaufen kann, schon geschlossen.

    Auch über die Jedermann Aufführungen haben wir viel erfahren. Es gab aber auch vieles, was wir nur aus der Ferne oder von außen gesehen haben und so werde ich wohl der Empfehlung der Stadtführerin befolgen und noch mal wiederkommen.

    Für mich waren es sehr interessante Tage, dafür nehme ich dann auch gerne eine lange und anstrengende Anreise in Kauf.

    Anbei noch ein paar Bilder:

    Ulla Hielscher

  3. Die Europäische Schach-Union (ECU) hat aufgrund der Corona-Pandemie die Jugend-Europameisterschaften in das Internet verlagert. Da Großveranstaltungen mit vielen Hundert Teilnehmern auf engstem Raum in wohl fast allen Ländern der Welt verboten sind, wurden die EM-Kandidaten über ganz Europa verteilt und spielen online gegeneinander. Jedes Land konnte bis zu drei Spielorte nennen. In Deutschland war neben Apolda noch Hamburg im Gespräch, doch war es schwierig in der Hansestadt Räumlichkeiten zu bekommen. Auch in Apolda mußte kurzfristig der Spielsaal vom Hotel am Schloss, wo die meisten Teilnehmer mit ihren Familien untergebracht sind, in das zehn Gehminuten entfernte Landratsamt verlegt werden. Da kurz zuvor das Kupferkabelnetz im Haus durch Glasfaser ersetzt wurde, stand einer ungetrübten Onlineturnieratmosphäre mit vielen Videoübertragungen nichts im Weg.

  4. Die Europäische Schachunion (ECU) organisiert vom 18. bis 20. September 2020 die Europäischen Online-Jugendmeisterschaften. Gespielt wird in den vier Altersklassen U12, U14, U16 und U18 (offen und Mädchen getrennt). In jeder Altersklasse dürfen bis zu drei Spieler in den beiden Kategorien eingesetzt werden. Der beste Spieler oder die beste Spielerin je Kategorie kommen in die Mannschaftswertung, sodass für Deutschland auch dort Medaillen möglich sind.

    Gespielt werden in jeder Altersklasse neun Runden mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten und fünf Sekunden je Zug Inkrement. Pro Tag werden drei Runden gespielt.

  5. Hallo allerseits, wieder wird der Titel "Internationale Deutsche Meisterin" vergeben für die Erste. Die beste Deutsche erhält einen Startplatz für die nächste DEFM (Deutsche Frauen Einzelmeisterschaft) beim Schachgipfel 2021.

    Turnierseite

    Zum Jubiläumsturnier 20 - 2020 - sollten auch 20 TN kommen.



    Es ist ein Corona AHA Turnier:

    A = Abstand halten H = Hygienekonzept einhalten A = Alltagsmaske tragen

    Am Brett kann ohne Maske gespielt werden.

    Wolfgang Fiedler
    (Turnierleiter Frauen im DSB)

  6. Am Wochenende 19./20. September 2020 werden 60 Spielerinnen und Spieler zu den Deutschen Meisterschaften im Schnellschach der Frauen und Männer im Schwäbischen Plochingen antreten. Der Ausrichter, die Schachfreunde Plochingen e.V., können auf eine 70-jährige Geschichte zurückblicken und sind besonders in der Jugendarbeit und mit einem Schachangebot für Seniorinnen und Senioren in Kooperation mit dem Stadtseniorenrat aktiv. Der 70 Mitglieder starke Verein hat mit der Ausrichtung des seit 20 Jahren stattfindenden Marquardt-Schnellschachturniers bereits Erfahrung mit der Organisation größerer Schach-Events gesammelt und stellt mit der Stadthalle Plochingen einen repräsentativen Ausrichtungsort zur Verfügung.

  7. Unter strengen Corona Infektionsschutzregeln fand am Wochenende ein kleiner Trainingslehrgang für die norddeutschen Nachwuchs-Bundeskader in Hamburg statt. Der Hamburger Schachklub stellte uns freundlicherweise sein Klubheim zur Verfügung. Der bekannte russische Weltklassetrainer Evgeny Romanov führte den Lehrgang durch. Bereits 2019 leitete er den Vorbereitungslehrgang gemeinsam mit unseren holländischen Nachbarn. Aus der damaligen Goldmannschaft waren heuer Luis Engel und Ashot Parvanyan dabei. Frederik Svane und Jakob Pajeken bereiten sich auf die am nächsten Wochenende stattfindende Online-Jugendeuropameisterschaft vor.

    Bernd Vökler
    DSB-Bundesnachwuchstrainer

  8. Vom 16. bis 20. September 2020 findet das Schachbundesliga-Meisterschaftsturnier in Karlsruhe statt. Dieses Turnier ist eine Zusatzveranstaltung und dient der Ermittlung des Deutschen Mannschaftsmeisters 2020, nachdem die Schachbundesliga den Spielbetrieb wegen der Corona-Pandemie unterbrach und ihn im Frühjahr 2021 fortsetzen wird. Unter den acht Mannschaften startet die OSG Baden-Baden als Favorit.

  9. In der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) wurden am vergangenen Freitag, dem 11. September, die Meister der acht Ligen gekürt. In der von Elisabeth Pähtz live kommentierten 1. Liga konnte sich am Ende recht souverän die Schachgemeinschaft Porz durchsetzen. Die Kölner besiegten die Schachabteilung des SV Werder Bremen mit 2½:1½. Herzlichen Glückwunsch vom Deutschen Schachbund an die SG Porz - und natürlich auch an alle anderen Ligameister!

  10. Auf dem außerordentlichen Kongress in Magdeburg am 22./23.August 2020 wurde beschlossen, dass es eine Neu-Entwicklung von DeWIS und MIVIS geben soll. Das Präsidium wurde beauftragt, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, die die genauen Anforderungen an eine solche Neu-Entwicklung festlegen soll. Auf Basis dieser Anforderungen soll dann eine Ausschreibung erfolgen. Die tatsächliche Auftragsvergabe kann erst nach dem nächsten Kongress erfolgen, der voraussichtlich im Mai 2021 stattfinden wird. Der Grund dafür ist die Haushaltshoheit des Kongresses, die weder das Präsidium noch der Hauptausschuss im Dezember ausüben können.

  11. Auf dem außerordentlichen Kongress in Magdeburg am 22./23.August 2020 wurde beschlossen, dass eine Beitragsordnung für den DSB eingeführt werden soll. Das Präsidium wurde beauftragt, eine Arbeitsgruppe zusammenzustellen, die die genauen Anforderungen an eine solche Ordnung festlegen soll. Auf Basis dieser Anforderungen soll dann die Ordnung entworfen werden. Die Verabschiedung dieser Ordnung soll auf dem nächsten Kongress erfolgen, der voraussichtlich im Mai 2021 stattfinden wird.

  12. Im März kam der klassische Spielbetrieb im deutschen Schach aufgrund der Corona-Pandemie vollständig zum Erliegen, viele Vereine verlagerten daraufhin ihr Angebot ins Internet. Mit der Aktion „Schach dem Virus“ haben wir eine Plattform geboten, auf der die Vereine auf ihre Online-Veranstaltungen aufmerksam machen konnten. Im Rahmen dieser Aktion haben wir außerdem einen Wettbewerb ausgeschrieben, bei dem die besten Online-Veranstaltungen unserer Vereine und Mitgliedsverbände prämiert werden sollten.

  13. Am Freitag, den 11. September, finden in der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) die Finalwettkämpfe statt. In acht Ligen kämpfen die besten zwei Mannschaften ihrer jeweils aus vier Staffeln bestehenden Liga um den Sieg. Der SV Breitenworbis brachte dabei alle seine Mannschaften in das Finale! Den Thüringern gelang dieses Kunststück mit ihren beiden einzigen Mannschaften in Liga 2 und in Liga 8.
    In der ersten Liga stehen sich die SG Porz und der SV Werder Bremen im Finale gegenüber.

  14. Heute wird Dr. Friedrich "Fritz" Baumbach 85 Jahre alt. Der Deutsche Schachbund gratuliert recht herzlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und noch viele schöne Stunden im Kreis der Familie und seiner Schachfreunde!

    Baumbach erlernte im Alter von 14 Jahren das Schachspiel von Nachbarkindern. Ein Jahr später (1950) siedelte er mit seiner Familie von Gera nach Ost-Berlin über. 1953 machte er sein Abitur und begann danach ein Chemie-Studium an der Humboldt-Universität. Von 1961 bis 1966 war er wissenschaftlicher Assistent an dieser Uni. Baumbach promovierte 1966 und war ab 1967 Mitarbeiter der Patentabteilung der Akademie der Wissenschaften der DDR in Berlin. Seit 1999 war er als Patentanwalt in Berlin-Buch selbständig.

  15. Der Bayerische Schachbund trauert um sein Ehrenmitglied Theo Ritter, der am 03.09.2020 nach längerer schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Mit ihm verliert das bayerische Schach eine herausragende Persönlichkeit, die fast 30 Jahre das königliche Spiel in Bayern mitgeprägt hat wie kaum ein anderer.

    Nachruf beim Bayerischen Schachbund

  16. Am Freitag, den 4. September, finden in der Deutschen Schach-Online-Liga (DSOL) die Halbfinals statt. In acht Ligen kämpfen 32 Mannschaften aus 26 Vereinen um den Einzug in das Finale ihrer Liga. Mit drei (von ursprünglich 10) Mannschaften hat der Hamburger Schachklub von 1830 die meisten Eisen im Feuer. Im Viertelfinale blieb nur eine HSK-Mannschaft auf der Strecke.
    Alle ihre Viertelfinalisten brachten die Schachfreunde Barnim (Brandenburg), der Schachverein Breitenworbis (Thüringen), der Schach-Club Kreuzberg (Berlin) und die Schachgemeinschaft Porz (Köln) in die Vorschlußrunde. Barnim und Breitenworbis haben damit noch alle ursprünglich gestarteten zwei Mannschaften im Wettbewerb! Porz hat eine Quote von 2 aus 3 und Kreuzberg von 2 aus 4.