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  1. Die 28. World Senior Championship (50+, 65+) findet vom 17. November bis zum 30. November 2018 im Congress Center im Grand Hotel Toplice, Bled (Slowenien) statt. Vom 18. bis 29.11. werden 11 Runden Schweizer System gespielt. Die Meldeliste umfasst 330 Spieler/innen aus 59 Ländern und vier Kontinenten.

  2. Kampfschach pur gab es auch am zweiten Tag in allen Gruppen der beliebten Turnierserie zu sehen. Das wird nicht zuletzt von der Tatsache verdeutlicht, dass in jeder Runde mindestens eine Partie über die Distanz von 5 Stunden geht.

  3. Die DSAM startete heute mit dem Vorrundenturnier in Koblenz-Lahnstein in ihre 18. Saison. Insgesamt 212 Spielerinnen & Spieler nutzten die Chance eines verlängerten Schachwochenendes und nahmen im idyllisch auf der Lahnhöhe hoch über dem Lahntal gelegenen Wyndham Garden Hotel den Wettbewerb um die je 7 Qualifikationsplätze für das Finale in den 7 Wertungsgruppen auf.

  4. Am Wochenende 17. - 18.11.2018 findet die zweite Doppelrunde in der Frauenbundesliga und der zweiten Frauenbundesliga statt.

    Aus Hamburg wird es eine Liveübertragung der Partien geben, hier die Links:

    Samstag
    Sonntag

    Alternativ kann man die Liveübertragung auch bei Chessbase sehen, hier der Link. Und hier der Link zum Archiv aller von Chessbase in dieser Saison übertragenen Partien aus der Frauenbundesliga

    Thomas Marschner hat einen Vorbericht zur zweiten Doppelrunde geschrieben, dieser ist hier zu finden.

    Link zu Ergebnissen und Tabelle.

  5. Anlässlich der zentralen Bundesliga-Runde in Berlin wird Dr. Robert Hübner am 1.März 2019 eine Simultan-Vorstellung an 25 Brettern geben. Wir werden wie angekündigt einige Plätze verlosen und beginnen damit bei der DSAM-Vorrunde in Koblenz am kommenden Wochenende. Dort werden zwei Teilnehmer/innen die Gelegenheit haben, einen der begehrten Plätze zu gewinnen. Voraussetzung ist allerdings die Teilnahme an der Siegerehrung.

  6. Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
    wir trauern um einen Freund. Klaus Gohde hat uns am 8. November im Alter von 89 Jahren verlassen. Unser ganzes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und seinen Kindern, die Klaus zeitlebens in seinem unermüdlichen Schaffensdrang für das deutsche Schach, insbesondere das Seniorenschach und den Förderkreis der Senioren unterstützt haben.

    Es war für Gerhard Meiwald eine besondere Ehre, die Laudatio anlässlich der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft des Deutschen Schachbundes im Mai 2017 auf Klaus Gohde halten zu dürfen. Im Namen des Deutschen Schachbundes möchten wir uns mit dieser Laudatio noch einmal vor einem ganz Großen des Deutschen Schachs und seinem Lebenswerk verneigen.

  7. gehalten von Gerhard Meiwald, Seniorenreferent des Deutschen Schachbundes, aus Anlass der Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Klaus Gohde auf dem Kongress des Deutschen Schachbundes am 27.5.2017 in Linstow (Mecklenburg-Vorpommern)

    Meine sehr verehrten Damen und Herren,
    liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde,
    mir wird heute eine Ehre zuteil, bei der ich mir nicht sicher war, als mich Herbert Bastian vor einigen Wochen anrief, ob es mehr Last oder Freude sein würde, über meinen Vorgänger im Amt und Freund Klaus Gohde eine würdigende Rede zu halten. Die Last liegt natürlich auch immer in der Vorbereitung einer solchen Laudatio, aber die Freude überwiegt doch deutlich, wenn man Revue passieren lassen kann, was ein unermüdlicher, verdienter Funktionär und guter Freund in den vielen Jahrzehnten für das Deutsche Schach geleistet hat.

    Ich würde mir zu viel anmaßen, wenn ich die ganze Bandbreite von Klaus Gohdes Wirken erfassen müsste, das ja noch tiefer greift, als das sicher segensreiche Wirken in den letzten drei Jahrzehnten, als Klaus Gohde, als maßgeblicher Motor das Deutsche Seniorenschach mit aus der Taufe gehoben hat. Ich will dennoch versuchen ein ganzes, etwas abgerundetes Bild zu zeichnen.

    Klaus Gohde wird am 9. Juni 1929 in Verden an der Aller geboren, und er wird schon in jungen Jahren von einem uns allen gut bekannten Virus befallen, dem berüchtigten Schachvirus, der ihn das ganze Leben nicht mehr verlassen wird. 1939 wird er Mitglied im Schachklub Verden und ist also seit dieser Zeit, also seit 78 Jahren Mitglied im Deutschen Schachbund. Streng genommen natürlich Mitglied in einem Schachverein des Schachverbandes Niedersachsen, der Mitglied im DSB ist. 1956 kommt Klaus Gohde nach Buchholz/Nordheide, wiederbelebt die Schachabteilung von Blau-Weiß Buchholz und ist dort 25 Jahre Vorsitzender der Schachabteilung.

    Von 1971 bis 1980 ist Klaus Vorsitzender und Spielleiter im Bezirk IV des Niedersächsischen Schachverbandes. 1978 erhält er die goldene Ehrennadel des niedersächsischen Schachverbandes. Von 1989 bis 1991 ist er Vizepräsident des Verbandes, von 1989 bis 1992 Beauftragter für Senioren, seit 1992 ist er Seniorenreferent des niedersächsischen Schachverbandes. 1998 zeichnet ihn der Schachbezirk IV des Verbandes mit der Ehrenmitgliedschaft aus.

    Mit dem höchsten Orden, den eine Zivilperson in unserem Staat erhalten kann, nämlich dem Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland, verliehen durch den Bundespräsidenten Johannes Rau am 1. März 2000, will ich diese Aufzählung von Funktionen und Ehrungen, die Klaus im Laufe der Jahre ausgeübt und erhalten hat, abschließen.

    Nun will ich mich dem Bereich etwas intensiver zuwenden, von dem ich selbst etwas verstehe, bzw. über den ich zum Teil eben auch schon aus eigener Anschauung und Erfahrung berichten kann.

    Als der Deutsche Schachbund 1989 das Seniorenschach auch offiziell in den Satzungen statuiert, mit dem Amt eines Seniorenreferenten, der Einsetzung einer Seniorenkommission, die sich aus den Seniorenreferenten der Landesverbände zusammensetzt, ist in dieser Seniorenkommission des DSB Klaus Gohde mit der Stellvertretung des Vorsitzenden Erhard Voll beauftragt. Diese Funktion nimmt er bis 1999 war, dann wird er vom DSB Präsidium kommissarisch mit der Funktion des Referenten beauftragt und bis 2009 ununterbrochen wiedergewählt.

    Dass Klaus Gohde seit dieser Zeit das Seniorenschach maßgeblich prägt, lässt sich nicht an diesen formalen Funktionen festmachen. Klaus hat nie ein Amt bekleidet, nein, er hat es ausgeübt, er hat gehandelt und maßgeblich gestaltet. Die Entwicklung des Seniorenspielbetriebes ist das entscheidende Kriterium für die Wahrnehmung seiner Aufgabe.

    In allen Landesbezirken entwickeln sich geschlossene und offene Senioreneinzelmeisterschaften. Als ein Beispiel will ich die 9. Offene Deutsche Senioreneinzelmeisterschaft 1997 in Bad Bevensen mit über 360 Teilnehmern herausheben. Dass er diesen Erfolg umgehend nutzt und ab 1998 eine offene Niedersächsische Seniorenmeisterschaft in Bad Bevensen installiert, die sich nun über 15 Jahre konstant bis zu einer Größe von mehr als 200 Teilnehmern etabliert, ehe es der unfähigen Stadtverwaltung und der handlungsunfähigen Kommunalpolitik gelingt, eines der größten und schönsten Seniorenturniere in Deutschland zu zerstören.

    Wer 2009 gedacht hat, Klaus Gohde wolle aus Altersgründen sein Amt als Seniorenreferent an Georg Hamm weitergeben, sollte sich leicht getäuscht sehen. Mit 80 Jahren war seine Schaffenskraft noch nicht erschöpft. Ja, er hatte eine Aufgabe weitergereicht, aber nur um sich mit noch größerer Kraft auf sein Lebenswerk, den Förderkreis der Senioren im DSB und auf sein Lieblingskind, das Deutsche Seniorenderby, zu konzentrieren.

    In den Jahren der Wahrnehmung seines Amtes als Seniorenreferent des DSB, war Klaus von Beginn an parallel mit der Entwicklung eines Projektes beschäftigt, das als Idee in Niedersachsen entwickelt wurde und nun auf die Ebene der gesamten Republik übertragen werden sollte. 1993 wurde der Förderkreis in Frankfurt gegründet und in München offiziell formal als „Förderkreis der Senioren im DSB e.V.“ eingetragen. Zu diesem Zeitpunkt hat der Verein 39 zahlende Mitglieder. Zweck dieses gemeinnützigen Vereins war die Förderung des Seniorenschachs in Deutschland. Der tiefere Sinn dieses etwas allgemein gehaltenen Titels war es, Schachspielerinnen und Schachspielern die finanziell nicht so begütert sind, mit einem finanziellen Zuschuss einmal im Jahr die Teilnahme an einem der vielen schönen Seniorenturniere in Deutschland zu ermöglichen. Zur Zeit erhalten diese Antragsteller 80%, der Übernachtungskosten, der Fahrtkosten und des Startgeldes vom Förderkreis erstattet. Natürlich hat der Förderkreis ein nachvollziehbares und vor allem nachprüfbares System eingerichtet, um einen Missbrauch zu verhindern.

    Seit dem Bestehen war Klaus Vizepräsident des Förderkreises und schon kurz nach der Gründung wurde ihm der arbeitsreichste und verantwortungsvollste Job übertragen, den der Förderkreis zu vergeben hatte. Er war nicht nur Vizepräsident sondern auch Schatzmeister. Als er 2009 sein Amt als Seniorenreferent niederlegt, hat dieser Förderkreis 650 Mitglieder, die mit einem Jahresbeitrag von 20,00 € immerhin einen Etat von 13.000,00 € zur Verfügung stellen, mit dem jährlich etwa 50 Anträge positiv beschieden werden können. Klaus nimmt nicht nur das Geld ein, überprüft und verwaltet, er bearbeitet alle Anträge, sorgt für ordnungsgemäße Abstimmungen im Vorstand, achtet darauf, dass die Antragsteller rechtzeitig über den Zuschuss verfügen, denn sonst würde manches Vorhaben schon bei der notwendigen Fahrkarte zum Turnierort scheitern. Er kümmert sich um zusätzliche Spenden für den Förderkreis. Er organisiert und versendet die jährlich erscheinende Senioren-CD mit inzwischen über 250.000 Partien ausschließlich aus dem Seniorenschach. Er ist sozusagen unbezahlter Geschäftsführer des Förderkreises, der im normalen Bürobetrieb mindestens einer Halbtagsbeschäftigung entspricht.

    Man kann ohne Übertreibung behaupten: Ohne Klaus Gohde gäbe es diesen Förderkreis nicht, bzw. er hätte schon vor langer Zeit sein segensreiches Wirken eingestellt. Als sich der Förderkreis bis zur Jahrtausendwende auf etwa 380 Mitglieder aufgebaut hatte, entwickelte Klaus, der ja nicht nur Schatzmeister und Vizepräsident des Förderkreises war, als Seniorenreferent die Idee eines Jahrgangsturnieres für Senioren. Mit dem Erreichen des 60. Lebensjahres bei Männern und 55 Jahren bei Frauen, sollten exakt alle diese Mitglieder des DSB das Recht haben an diesem Jahrgangsturnier teilzunehmen. Im Jahr 2001 startet Klaus sein Lieblingsprojekt, das „Deutsche Seniorenderby“. Reden wir hier bitte wieder nicht vom Arbeiten. Von nun an schreibt Klaus persönlich (und per Briefversand) etwa jährlich 900 – 1000 Mitglieder des DSB an, Männer die in dem entsprechenden Jahr 60 und Frauen die 55 werden.

    In diesem Jahr 2017 haben wir das 16. Deutsche Seniorenderby in Wesel Undeloh, in der schönen Lüneburger Heide gespielt. (Klugerweise hat Klaus zumindest darauf geachtet, das seine Wege jetzt nicht mehr ganz so weit sein müssen). Wieder sind 48 Männer und 2 Frauen seiner Einladung gefolgt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind ausnahmslos von diesem liebevoll ausgerichteten Turnier begeistert. Ihr dürft jetzt raten, wie viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Beitritt zum Förderkreis der Senioren ausgefüllt haben. Ich selbst helfe Klaus jetzt seit ein paar Jahren mit bei der Turnierorganisation.

    Als ich Klaus persönlich kennenlernte, als ich vor 10 Jahren dieses wunderschöne Turnier selbst mitspielen durfte, hatte ich mich spontan entschlossen ihm eine Zusage zu machen, wenn er selbst das Turnier nicht mehr weiterführen wolle oder könne, dann würde ich ihm versprechen das Turnier fortzuführen. Nun wird mein Freund Klaus in ein paar Tagen 88 Jahre alt und wir planen unter seiner Verantwortung das 17. Derby im Jahr 2018. Dies wird aber im Jahr 2018 nicht unser gemeinsamer Höhepunkt werden.

    Im Februar 2018 werden wir in Magdeburg mit einem Jubiläumsturnier das 25-jährige Bestehen des Seniorenförderkreises feiern. Gemeinsam wollen wir dort ein Buch über 30 Jahre Seniorenschach in Deutschland vorstellen und wir beide sind noch so optimistisch bis zudiesem Zeitpunkt das 1000. Mitglied in unserem Förderkreis begrüßen zu können. Dazu können auch alle Mitglieder dieses Kongresses beitragen, die noch nicht Mitglied des Förderkreises sind, indem ihr selbst Mitglied werdet oder ein Mitglied in eurem schachlichen Umfeld von dieser wunderbaren sozialen Idee überzeugt.

    Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde, wir stehen sonst immer auf, wenn wir Schachfreundinnen oder Freunden gedenken, die schon von uns gegangen sind. Ich möchte darum bitten, Euch heute einmal von den Plätzen zu erheben, um jemanden zu ehren, der selbst noch zuhören darf, wie wir seinem schachlichen Lebenswerk Respekt zollen.

  8. Vom 31.10.2018 bis zum 08.11.2018 fand im Clubheim des SC Königsspringer in Hamburg-Schnelsen der zweite Teil der 25. Offenen Hamburger Senioren-Einzelmeisterschaft 2018 statt. In der Altersgruppe 65+ waren 70 Teilnehmern am Start. Der Turnierverlauf verlief spannend. Die Führung wechselte mehrmals. Die Partien wurden insbesondere an den vorderen Brettern lange ausgekämpft. Bemerkenswert waren die vielen Außenseitersiege.

    Turniersieger wurde mit 7,5/9 Punkten Prof. Dr. Joachim Kornrumpf (Preetzer TSV) vor dem Vorjahressieger Hans-Rudolf Kreutzkamp (Union Eimsbüttel) mit 7/9 Punkten, der damit als bester Hamburger Spieler Hamburger Seniorenmeister 2018 65+ wurde.

  9. Am 10. und 11. November startet die Saison 2018/19. Die ersten zwei Runden finden in Mülheim, München, Dresden und beim Aufsteiger Kiel statt. Die Schachfreunde in Mülheim dürfen sich auf den deutschen Meister Baden-Baden freuen, der es zu Beginn mit dem Gastgeber und Bremen zu tun bekommt. Die zwei größten Herausforderer auf den Titel, Hockenheim und Viernheim, haben mit München und Augsburg zwei Pflichtaufgaben zu erfüllen. Kurz vor Saisonbeginn zog der DJK Aachen sein Team vom Spielbetrieb der SBL zurück. Damit werden nur 15 Teams die Saison bestreiten und Aachen steht als erster Absteiger fest. Der Reisepartner Hofheim reist alleine zu den Kämpfen. An den Spielorten mit vormals Aachener Beteiligung finden jetzt nur zwei statt vier Kämpfe statt. Am ersten Wochenende betrifft das den Spielort Dresden.

  10. Anlässlich des Lasker-Jahres 2018 führen wir ein monatliches Quiz durch. Jeder Fragenkatalog bezieht sich auf den Tag des Jahres, an dem er veröffentlicht wird. Dr. Michael Negele hat sich auch in diesem Monat bereit erklärt, viele interessante Fragen zu stellen und hat uns ebenfalls einige Fotos dazugestellt. Dafür vielen Dank!

  11. Mit Hajo ist eine Ikone des ehrenamtlichen Schachsports von uns gegangen, der Schach in Württemberg und im Deutschen Schachbund viel zu verdanken hat. Sein ganzes Leben lang spielte und förderte er Schachspiel und vor allem Schachsport, beginnend im Raum Frankfurt/Offenbach und dem Hessischen Schachbund. Ab 1971 im Schachverband Württemberg als ihn sein Berufsweg in ein Lehramt an der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen führte. Als diese nach Schwäbisch Gmünd verlegt wurde, fand er dort seine neue Heimat.

    In jungen Jahren halfen ihm mitfühlende Mitmenschen seinen Weg zu finden und zu gehen; darunter offenbar etliche Schachsportfreunde. So hat sich CAISSA für immer in sein Herz geschlichen. Er hat es ihr durch jahrzehntelange Opfer an Zeit und Engagement vergolten.

  12. Robert Hübner ist zweifellos der herausragende deutsche Schachspieler der Nachkriegszeit. Am 6. November feierte die nach Emanuel Lasker und Siegbert Tarrasch größte deutsche Schachlegende seinen 70. Geburtstag. Der Deutsche Schachbund und ganz Schachdeutschland gratulieren!

  13. Am letzten Oktoberwochenende wurden nicht nur die Uhren eine Stunde zurückgestellt, sondert auch die Frauenligen sind gestartet.

    Einen Vorbericht zur Frauenbundesliga gibt es von Thomas Marschner.

    Und hier sein Bericht zur ersten Doppelrunde.

    Und ein Bericht vom Frauenbundesligarückehrer TuRa Harksheide.

    Der HSK hat mit 2 Siegen gegen Deizisau und Schwäbisch Hall gleich mal die Tabellenführung übernommen und freut sich darüber in diesem Bericht.

    Ergebnisse und Tabellen (auch der 2. Frauenbundesligen) sind hier zu finden

  14. Heute erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser lieber Schachfreund Christoph Engelbert gestern am 2. November an den Folgen eines Hirnschlags verstorben ist.

    Alle Mitglieder, die ich heute gesprochen habe, sind sehr erschüttert, einige haben geweint. Christoph hat uns mit 67 Jahren viel zu früh verlassen. Er war in den 47 Jahren seiner Mitgliedschaft bis zuletzt an vielen Stellen engagiert, und so reißt sein plötzlicher Tod Lücken, die wir nie werden schließen können. Für uns war Christoph mehr als ein sehr starker Schachspieler, er war für viele der beste, immer hilfsbereite Schachfreund, auch ein wunderbarer Gastgeber für viele Mitglieder und internationale Gäste des Klubs. Wir werden Christoph immer vermissen.

    Christian Zickelbein
    Hamburger Schachklub von 1830 e.V.
    Ehrenvorsitzender

  15. Kaum ist die U14–U18- oder Jugend-Weltmeisterschaft vorbei, schon ruft die nächste Großveranstaltung - die Kadetten-Weltmeisterschaft. Der Austragungsort Santiago de Compostela klingt wie Musik und vielleicht fallen mir nächste Woche auch noch ein paar Querverweise zum Jakobsweg ein. Wir pilgern nicht, sondern fliegen. Und am Sonntag sitzen hoffentlich 28(!!!!) deutsche Spielerinnen und Spieler am Brett.

  16. Am 30. Oktober fand in der Evangelischen Akademie in Frankfurt eine Podiumsdiskussion zu dem Thema "Sportsgeist - Geistessport? Das Schachspiel als königliche Sportart" statt. Eingeladen dazu hatte Dr. Eberhard Pausch, der in der Akademie Pfarrer und Studienleiter ist. Als Gäste waren Bundestrainer Dorian Rogozenco, Großmeister Dr. Helmut Pfleger, Großmeisterin Sarah Hoolt, der Buchautor und Kulturforscher Prof. Dr. Ernst Strouhal sowie der Journalist und Schachspieler Ulrich Stock in die Stadt am Main gekommen. Die Moderation der Diskussionsrunde wurde vom Herausgeber des kulturellen Schachmagazins KARL, Harry Schaack, übernommen.